Detroit-Style Pizzateig
Die Pizza nach Detroit-Art ist eine Pfannenpizza, die ihren Ursprung in Detroit, Michigan, hat. Obwohl es sich um eine relativ neue Art von Pizza handelt, reichen ihre Wurzeln bis zu den sizilianischen Pfannenpizzen zurück. Die Pizza selbst lässt sich auf einen Mann zurückführen: Gus Guerra, der 1946 beschloss, dass er etwas Neues für die Speisekarte seiner Bar brauchte. Seine Frau Anna verwendete das sizilianische Teigrezept ihrer Mutter in gusseisernen Pfannen, die Gus von einem Freund bekommen hatte, der in einer Autofabrik arbeitete – und so entstand die Detroit-Pizza. Diese Art von Pizza ist sehr einzigartig und zeichnet sich durch eine knusprige, knackige Käsekruste aus, während der Kern weich und luftig ist und mit Käse, Soße und oft auch Peperoni belegt wird. Es ist eine sehr vielseitige Variante, bei der man seiner Fantasie freien Lauf lassen kann.
- Das Mehl in eine Schüssel geben und die Hefe einbröckeln.
- 90 % des Wassers hinzufügen und einarbeiten, bis es aufgenommen ist.
- Das restliche Wasser langsam unter Kneten hinzufügen, bis der Teig glatt und elastisch ist.
- Wenn nur noch wenig Wasser übrig ist, das Salz und das restliche Wasser hinzufügen.
- Weitere 5 Minuten kneten.
- Abdecken und 10–20 Minuten ruhen lassen.
- Abschließend noch einmal kurz kräftig durchkneten, um den Teig zu stärken.
- Hefe ins Mehl einbröckeln.
- 90 % des Wassers hinzufügen und einarbeiten, bis es aufgenommen ist.
- Langsam restliches Wasser zugeben. Sobald der Teig eine Kerntemperatur von etwa 18 °C erreicht hat, Salz hinzufügen.
- 10–15 Minuten lang kneten, bis eine Endtemperatur von 20–23 °C erreicht ist.
- Den Teig in einen Behälter geben und bei Raumtemperatur mindestens 12 Stunden, jedoch nicht länger als 24 Stunden gehen lassen.
- Den Teig zu einer 425 g schweren Kugel formen und in ein geöltes Detroit-Style Pizzablech geben, damit der Teig ruhen und die Form ausfüllen kann.
- Mit nassen Händen kleine Vertiefungen in den Teig drücken und 24 Stunden gehen lassen.
- Bei 300–350 °C für 5–8 Minuten backen.
- Nun kann der Teig entweder belegt und erneut gebacken oder abgekühlt und für den späteren Gebrauch eingefroren werden.